Taufe in der katholischen Kirche

Die Taufe ist ein Ritus, der im Christentum seit der Zeit des Neuen Testaments und in fast allen christlichen Konfessionen den sichtbaren Eintritt in das Christentum markiert. Durch das Sakrament (Sakrament bedeutet religiöses Geheimnis, Weihe, Verpflichtung) der Taufe wird ein Mensch zum Kind Gottes und somit Teil der Glaubensgemeinschaft der Christen: der Kirche. Das Eintauchen in Wasser oder auch das Übergießen des Kopfes mit Wasser versinnbildlicht den Tod, die Reinigung sowie die Wiedergeburt und Erneuerung. Durch die Taufe werden die Erbsünde und alle persönlichen Sünden vergeben. Ein neues Leben in der Gemeinschaft mit Jesus Christus und mit allen, die an ihn glauben, beginnt. Die Taufe ist Vorraussetzung, um weitere religiöse Geschenke empfangen zu können. Sie zählt neben Eucharistie und Firmung zu den Einführungssakramenten.
Hier sind einmal alle Sakramente aufgeführt:
1. Taufe - Sakrament der Wiedergeburt
2. Firmung - Sakrament der Versiegelung, der Reife und Mannbarkeit
3. Eucharistie - Sakrament der Vereinigung mit Christus
4. Buße - Sakrament zur Vergebung der Sünden
5. Ölung - Sakrament zur Aufrichtung und Stärkung der Seele
6. Priesterweihe - Sakrament zur Weiterführung des Priester- und Mittleramtes Christi
7. Ehe - Sakrament zur Mehrung des Gottesvolkes
Die ersten fünf Sakramente sind zur eigenen geistlichen Vervollkommnung eines jeden Menschen bestimmt, die letzten beiden zur Leitung und Mehrung der Kirche